Häusliche Gewalt

Tipps für FreundInnen, KollegInnen und NachbarInnen



Scham und Angst vor Gesichtsverlust hindert Gewaltopfer daran, sich Hilfe zu holen. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Das Schweigen ist jedoch zugleich die Macht der Täter. Die Opfer brauchen Unterstützung, damit sie den Weg aus der Gewalt finden können. Verschliessen Sie daher nicht die Augen, wenn Sie in Ihrem Umfeld mit Gewalt konfrontiert werden. Für das Opfer kann es lebensrettend sein, wenn Sie handeln.
  • Sprechen Sie das Opfer einfühlsam auf die Gewaltausübung an.
  • Bieten Sie Unterstützung an, aber halten Sie auch Ihre persönlichen Grenzen ein. Entwickeln Sie nicht das Gefühl, das Problem lösen zu müssen.
  • Rechnen Sie damit, dass Ihre Unterstützung vorerst auch zurückgewiesen wird.
  • Geben Sie dem Opfer Adressen von Anlaufstellen.
  • Wenn Sie gewalttätige Personen kennen, sprechen Sie diese auf ihr Verhalten an und verweisen Sie auf Hilfsangebote.
  • Greifen Sie in Gefahrensituationen auf keinen Fall selber ein, sondern alarmieren Sie die Landespolizei unter der Notrufnummer 117.
Siehe auch "Häusliche Gewalt - Leitfaden" und "Notfallkarte" unter Publikationen.
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