Vereinbarkeit für Eltern

Das traditionelle Alleinernährermodell hat über die letzten Jahre und Jahrzehnte seine Bedeutung verloren (Schweiz 1992: 62%, 2012: 29%). Dementsprechend ist der Bedarf an Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben gestiegen, egal ob es um das Grossziehen von Kindern geht, um Pflegeaufgaben oder um sonstige Hilfestellungen für Verwandte und Bekannte.

 

In Familienhaushalten mit minderjährigen Kindern leben Paare die Vereinbarkeit am häufigsten, indem der Vater Vollzeit, die Mutter Teilzeit arbeitet. Erst in wenigen Haushalten reduzieren beide ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie.

 

Gelebte Lösungen der Vereinbarkeit: Daten und Fakten

 

Noch immer sind es also die Mütter, welche die Hauptverantwortung für die Hausarbeit übernehmen und ihr Erwerbsverhalten anpassen. Sie sind besonders auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie angewiesen. Viele Mütter würden gerne mehr Erwerbsarbeit übernehmen. Ein Hindernis bilden jedoch Probleme mit der familienergänzenden Kinderbetreuung (Kosten, Angebot). Zusätzlich arbeiten Mütter häufiger als Väter in Arbeitsverhältnissen mit wenig flexiblen und unregelmässigen Arbeitszeiten.

Vereinbarkeit ist ein Gewinn für Frauen UND Männer, für Kinder, für die Gesellschaft

  

 

 

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