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In Liechtenstein und der Schweiz sind noch keine Untersuchungen über Stalking bekannt. Entsprechende Arbeiten in Deutschland, England und den USA ergeben folgendes Bild (Quelle: Weisser Ring, Deutschland; Archiv/Tagesanzeiger, Zürich): - In rund 50 Prozent der Fälle sind Stalker Ex-Partner
- 80 Prozent der Täter sind männlich
- Den typischen Stalker gibt es nicht.
- Stalker betreiben ihre Taten zwanghaft über einen längeren Zeitraum.
- Ursachen für das Verhalten kann eine psychische Störung sein, muss es aber nicht.
- Als Motive spielen u. a. übersteigerte Macht- und Rachegefühle oder zwanghafte Vorstellungen eine Rolle.
- Es lohnt sich, früh einzugreifen. Eine Befragung von deutschen und englischen Stalkern ergab, dass 60 Prozent ihr Tun einstellten, nachdem sie von der Polizei gestellt worden waren.
- Je länger das Stalking andauert, desto mehr kann die Intensität zunehmen.
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