Schwangerschaftsabbruch
Vortrag Moral und Ethik

In Liechtenstein ist die Diskussion um die Regelung des Schwangerschaftsabbruches voll im Gange. Dabei stellen sich vor allem eine Reihe von moralisch-ethischen Fragen. Zu diesen Fragen hält der katholische Moraltheologe Prof. Dr. Alberto Bondolfi am 2. Juni 2005 in Vaduz einen Vortrag. Der Anlass wird von der Arbeitsgruppe Schwangerschaftskonflikte und dem Verein für eine offene Kirche veranstaltet. Prof. Bondolfi, ein ausgewiesener Fachmann aus dem Berich Ethik, ist u. a. Mitglied der Nationalen Ethikkommission der Schweiz (NEK), die eine Stellungnahme zur Fristenregelung veröffentlicht hat.

Strafe ist keine Lösung 
Der Schwangerschaftsabbruch ist in Liechtenstein streng unter Strafe gestellt. Trotzdem lassen nach ärztlicher Schätzung jährlich rund 50 Frauen aus Liechtenstein ihre Schwangerschaft im Ausland unterbrechen. Die infra setzt sich als Mitglied der Arbeitsgruppe Schwangerschaftskonflikte für eine Entkriminalisierung ein. Oberstes Ziel muss dabei sein, Schwangerschaftsabbrüche möglichst zu vermeiden.

Eine unerwünschte Schwangeschaft stellt eine der schwierigsten Konfliktsituationen dar, in die eine Frau geraten kann. Es gibt keine einfachen Lösungen. Darf es eine freie Gewissenentscheidung geben? Welche Rolle hat der Staat in dieser Frage einzunehmen? Wie kann er seine Schutzfunktion dem ungeborenen Leben gegenüber wahrnehmen und gleichzeitig die Konfliktsituation der Frau ernst nehmen? Auf diese und weitere Fragen wird Prof. Bondolfi eingehen.

Einladung

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