Kampagne Stopp Sexismus
Kein Platz für Sexismus
2021/2022 wurde die überregionale Kampagne «Kein Platz für Sexismus» von der infra initiiert und gemeinsam mit dem aha, dem Fachbereich Chancengleichheit sowie den Gleichstellungsstellen der Kantone SG und AR durchgeführt. Ziel war es, Sexismus im öffentlichen Raum und am Arbeitsplatz sichtbar zu machen und Betroffene zu stärken. Die Kampagne erhielt grosse Unterstützung und viel positives Feedback. Sie soll langfristig weitergeführt werden. Denn die Thematik bedarf einer gesellschaftlichen Veränderung, die nicht kurzfristig zu erreichen ist.
Zivilcourage
Mit einer neuen Kampagne mit dem Fokus Zivilcourage wurde deshalb im vergangenen Sommer das Thema Sexismus wieder aufgegriffen. Die Kampagne knüpfte inhaltlich sowie gestalterisch an die erste an. Sie arbeitete mit beispielhaften Szenen, dieses Mal jedoch nicht mit Statements/Sprüchen, sondern mit Situationsbeschreibungen.
Im Mittelpunkt standen alltägliche Situationen, in denen Menschen mit sexueller, sexistischer oder queerfeindlicher Belästigung konfrontiert sind – ob als Betroffene oder Beobachtende. Die Plakate zeigten Beispiele für solche Szenen und gaben unter dem Motto „GEHT GAR NICHT! Zeig Zivilcourage“ konkrete Tipps auf sexismus.li.
Unsere Botschaft: Zivilcourage ist lernbar. Die Kampagne zeigte, wie man Verantwortung übernimmt, und verwies auf konkrete Handlungsmöglichkeiten, mit denen Betroffene unterstützt und Übergriffe vermieden werden können.

Die Organisatorinnen der Kampagne für Zivilcourage gegen Sexismus in Liechtenstein Karin Zürcher (infra), Ute Mayer (Amt für Soziale Dienste) und Mirjam Schiffer (aha) mit Regierungsrat Emanuel Schädler.