infra - Informations- und Beratungsstelle für Frauen

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Projekte

 

Mit der Beratungsstelle integration.li  wurde ein wichtiges Anliegen aus dem Integrationsdialog 2022 umgesetzt, nämlich eine Anlaufstelle für die Beratung von Fremdsprachigen und Zugewanderten einzurichten. Die infra und mintegra wurden vom Amt für Soziale Dienste beauftragt, eine gemeinsame Anlaufstelle aufzubauen, da beide Institutionen eine jahrzehntelange Erfahrung im Integrationsbereich vorweisen.

Am 1. Juni 2024 hat die Beratungsstelle ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie bietet Sozialberatungen sowie individuelle Begrüssungsgespräche in diversen Sprachen an. Dadurch werden die neuen Einwohner*innen in Liechtenstein willkommen geheissen und über ihre Rechte und Pflichten sowie über das Leben in Liechtenstein informiert. Ebenfalls berät die Stelle bei Themen wie Aufenthalt, Sozialversicherungen oder Arbeit.

Hier geht es zum Jahresbericht von integration.li.

 

 

careforum.li ist ein gemeinsames Projekt des ArbeitnehmerInnenverbands (LANV), der Informations- und Beratungsstelle für Frauen (infra) und des Vereins für Menschenrechte in Liechtenstein (VMR). Das Projekt stärkt die Rechte der häuslichen 24h-Betreuer*innen in Liechtenstein durch Information, Beratung und Vernetzung.

Seit 2022 bietet careforum.li über eine zentrale Internetplattform niederschwellige Informationen über gesetzliche Grundlagen, gute Praxisbeispiele und Rechte im Arbeitsumfeld der 24h-Betreuung sowie über Beratungs- und Hilfsangebote. Die Plattform ist in Leichter Sprache und mit Übersetzungshilfen zugänglich. Im Berichtsjahr wurden 178 Webseiten-Besuche registriert, davon 7 wiederkehrend. Der grösste Teil, namentlich 99 Besucher*innen, griffen von Liechtenstein aus auf die Seite zu. 29 Besuche wurden aus der Schweiz, 20 aus Österreich und 8 aus Deutschland registriert. 13 weitere Besuche wurden aus den Herkunftsländern der 24h-Betreuer*innen, Ungarn, Slowakei und Rumänien vorgenommen. Seit der Aufschaltung wurden 445 Besuche (Stand Dezember 2025) registriert. Im Berichtsjahr wurden die Inhalte der Webseite hinsichtlich aktueller Entwicklungen und besserer Verständlichkeit überarbeitet.

Neben den allgemeinen Informationen auf der Plattform bietet careforum.li kostenlose Einzelfallberatung für Care-Migrant*innen in der 24h-Betreuung an – inklusive Rechtsberatung bei Konflikten. 2025 haben 15 (Vorjahr: 20) Personen aus der 24h-Betreuung die Beratungsangebote genutzt. Die starke Nachfrage verdeutlicht die Notwendigkeit eines Normalarbeitsvertrags. Die durch careforum.li vorgenommenen Beratungen betreffen sowohl finanzielle Themen wie Lohn, Sozialversicherungsabzüge, Verpflegung, Spesen und Entschädigungen als auch organisatorische Themen wie Arbeitszeit, Rufbereitschaft, Freizeit und Ferien. Vereinzelt wurden auch Konflikte und Gewalt thematisiert. Eine besondere Zunahme verzeichnet careforum.li im Berichtsjahr bei den Beratungen aufgrund nicht ausbezahltem Krankentaggeld.

Der neue Normalarbeitsvertrag für die 24h-Betreuung wurde in mehreren intensiven Verhandlungsrunden zwischen dem LANV und dem zuständigen Ministerium im Jahr 2024 ausgearbeitet. Eine Vernehmlassung des NAV wurde vom Ministerium zunächst bis zum Regierungswechsel im Frühling 2025 und schliesslich bis im Sommer 2025 in Aussicht gestellt. Nachdem keine Lancierung erfolgte, informierte das Ministerium über weitere Verzögerungen aufgrund Fragen, die in einer internen Konsultation aufgetaucht waren. careforum.li erarbeitete bereits 2024 seine Position zur Vernehmlassung und engagiert sich aktiv für eine zügige Einsetzung des Vertrags und für mehr Rechtsschutz für die 24h-Betreuer*innen.

Die geplanten Runden Tische mit Arbeitgebenden (betreute Personen und Agenturen) und Arbeitnehmenden (Care-Migrant*innen) konnten aufgrund des fehlenden NAV weiterhin nicht durchgeführt werden. Jedoch traf sich der LANV mit den drei grössten Personalvermittlungsagenturen der 24h-Betreuung zur Besprechung der vorliegenden Beschwerden und der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Ausserdem machte careforum.li die breite Öffentlichkeit auf die Thematik aufmerksam. Im Mai und Juni veröffentlichte careforum.li eine Inserate-Kampagne in der Landeszeitung. Darin wurden die arbeits- und menschenrechtlichen Problematiken und die persönlichen Herausforderungen der 24h-Betreuung anhand realitätsbezogener Fallbeispiele aus der Beratungspraxis dargestellt. Am 29. Oktober, dem internationalen Care-Day, organisierte careforum.li zusammen mit demenz.li die kostenlose Vernissage des Films «24 Stunden». In der begleitenden Podiumsdiskussion mit Regisseur Harald Friedl fand ein Austausch über die Situation in der 24h-Betreuung statt.

Die Projektträgerinnen von careforum.li zusammen mit demenz.li und dem Regisseur des Films «24 Stunden» an der Vernissage  am internationalen Care Day.

Zur nationalen und überregionalen Vernetzung traf sich careforum.li mit der der Schweizer Plattform careinfo.ch. Die Trägerorganisationen des careforum.li trafen sich im Berichtsjahr zu drei Sitzungen.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Eigenleistung (Arbeitsstunden) und private Spenden.

Unser Dank geht an die privaten Gönner*innen des Projekts, an unsere Kooperations-Partner*innen und an alle Institutionen und Personen, die sich für eine faire Bezahlung und Behandlung der 24h-Betreuer*innen einsetzen.

 

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Bericht der Geschäftsführerin

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